UEFA sehr zufrieden mit Hendricks Rasensoden und RPR
Im trockenen Jahr 2016 lernte der Milchviehhalter Henk Albring ProtaPlus von Barenbrug kennen. Der Anbau dieser einjährigen, eiweißreichen Gras-Klee-Mischung verlief sowohl für ihn als auch für den mit ihm zusammenarbeitenden Ackerbauer erfolgreich. Je nach seiner Futterversorgung erwägt der Landwirt auch in diesem Jahr den eiweißreichen Anbau.
Last-Minute-Qualitätsauftrag
Am Sonntag, den 19. Juni, nach dem Spiel Schweiz – Frankreich herrschte große Panik. Mitten in der Nacht wurde Hendriks angerufen mit der Bitte, einen neuen Rasen zu liefern. Am Montag besuchte die UEFA das Unternehmen, ein Ablaufplan wurde erstellt und alle Vereinbarungen vertraglich festgehalten. Die Forderung war, direkt nach dem Spiel am Mittwoch, den 22. Juni, zwischen Italien und Irland, einen Top-Rasen zu liefern.
Am Dienstag, den 21. Juni, machte sich Hendriks mit einem Konvoi von Maschinen auf den Weg nach Lille: sechs Lastwagen mit Geräten wie Traktoren, Fräsen, Vertidrainern, Kippwagen, Kilverbak, Verlegemaschinen usw. Mit 15 Mann trat das Team die Fahrt nach Frankreich an. Gleichzeitig musste zuhause der Schnitt- und Transportzug für die Rollrasen in Gang gebracht werden, der am Mittwoch startbereit sein musste.
Von Heythuysen aus hatten die Fahrer etwa fünf Stunden Fahrzeit. Pro Lastwagen können 450 m² transportiert werden. Die Rollen sind 2,40 Meter breit, 15 Meter lang und 3,5 Zentimeter dick. Insgesamt wurden 20 Lastwagen eingesetzt – eine logistisch sehr anspruchsvolle Aufgabe.
Enorme Herausforderung unter hohem Druck
Für Hendriks war es eine riesige Herausforderung, unter diesem enormen Zeitdruck eine so hohe Qualität zu liefern. Auch die strengen Sicherheitsvorkehrungen wegen der Terrorgefahr waren neu. Jeder Lastwagen wurde angemeldet und komplett gescannt. „Zeit zum Schlafen gab es nicht, wir mussten volle Kraft durchziehen. Das deutsche Team kam zwischendurch sogar kurz vorbei, um sich wegen des bevorstehenden Spiels einen Überblick zu verschaffen. Wir hatten Glück beim Schneiden der Rollrasen, denn einen Tag später regnete es heftig in Heythuysen. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir niemals schneiden können“, so John Hendriks und Gerdien Vloet.
"Zeit zum Schlafen gab es nicht, wir mussten volle Kanne weitermachen.
John Hendriks und Gerdien Vloet
Hendriks graszoden
24-Stunden-Projekt
Am Mittwochabend, dem 22. Juni, um 23:00 Uhr endete das Spiel zwischen Italien und Irland. Jetzt konnte Hendriks loslegen. Zuerst musste das Spielfeld komplett geräumt werden. Um 01:30 Uhr in der Nacht begann das Herausfräsen des alten Rasens, was bis 09:00 Uhr dauerte. Danach wurde Sand aufgebracht, vertidrainiert und gekehrt, um eine bessere Anbindung an den Unterbau für eine verbesserte Wasserableitung zu schaffen. Bereits um 11:00 Uhr konnten die ersten Grasrollen verlegt werden. Alle halbe Stunde fuhr ein Lastwagen in das Stadion hinein und wieder hinaus. Dank Erfahrung und Know-how gelang es Hendriks, ein fantastisches Fußballfeld zu verlegen, das um 23:00 Uhr fertig war. In 24 Stunden vom alten zum neuen Spielfeld – eine beeindruckende Leistung.
Am Freitag wurde noch gereinigt, gebürstet und gemäht. Am Sonntag lag ein starker und schöner Rasen bereit für das Spiel Deutschland – Slowakei. Es gab keine Probleme mehr mit dem Spielfeld. Am darauffolgenden Freitag fand das Spiel Wales – Belgien statt, auch hier hielt der Rasen stand. John Hendriks: „Die UEFA ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der verlegte Rasen enthält die RPR-Technologie von Barenbrug. Durch die schnelle Etablierung und die hohe Regenerationsfähigkeit entsteht so ein extrem widerstandsfähiger Rasen.“
"Die UEFA ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der verlegte Rasen enthält die RPR-Technologie von Barenbrug.
John Hendriks und Gerdien Vloet
Hendriks graszoden
"Durch die schnelle Etablierung und die hohe Regenerationsfähigkeit entsteht so ein extrem widerstandsfähiger Rasen.
John Hendriks und Gerdien Vloet
Hendriks graszoden
Hendriks, Qualität und Innovation
Hendriks ist ein Familienunternehmen, das von vier Brüdern gegründet wurde. Vor 40 Jahren begann alles mit etwa 5 Hektar, mittlerweile sind es 300 Hektar geworden. 1996 starteten die Brüder mit dem Verlegen von Rollrasen in Fußballstadien, bedingt durch die Rasenprobleme in der Arena. Das Motto lautete: „Rasen wächst doch nicht in Stadien, aber wir sorgen dafür, dass ihr spielen könnt.“
20 Jahre später wird die Messlatte immer höher gelegt. „Das Auto von vor 20 Jahren war top, aber dasselbe Auto von damals ist heute veraltet. Das Gleiche gilt für Sportplätze. Das Wissen, wie verschiedene Faktoren das Graswachstum beeinflussen, steigt ständig. Künstliches Licht ist so eine Innovation, aber die immer widerstandsfähiger werdenden Gräser bilden nach wie vor die Basis. RPR von Barenbrug ist ein großartiges Beispiel für eine bahnbrechende Innovation“, berichten sie bei Hendriks.
Derzeit kann Hendriks 25 bis 30 Plätze pro Jahr liefern. Ein guter Sportbelag benötigt viel mehr Zeit als ein Rasen im Garten und erfordert daher eine ausgeklügelte Planung und Vision, um den Bedarf für zwei Jahre im Voraus abzuschätzen. Für einen starken Rasen sind mindestens 18 Monate erforderlich. Heute kann Hendriks Graszoden auch einen Hybrid-Rollrasen liefern. Dabei handelt es sich um Plätze, die mit Kunstrasenfasern verstärkt werden, um eine noch höhere Belastbarkeit zu erreichen. Bei Hendriks wurde bewusst das Saatgut von Barenbrug gewählt. Qualität und Innovation sind Kernwerte, die Hendriks und Barenbrug teilen.
RPR - Selbstregenerierendes Deutsches Weidelgras
Deutsches Weidelgras mit horizontalen Ausläufern, das extrem widerstandsfähig und selbstregenerierend ist – das ist RPR. Die horizontalen Ausläufer werden auch „determinierte Stolonen“ genannt. Diese Mischung ist das erste Deutsches Weidelgras mit dieser besonderen Eigenschaft. RPR eignet sich für die stärkste Beanspruchung und behält dennoch seine Stärke und sein gutes Aussehen.
RPR - Stark wie stahl
Französische Stadien setzen auf revolutionäre Gras-Technologie.
Das extrem widerstandsfähige RPR ist in den letzten Jahren in Frankreich sehr beliebt geworden.