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Bert Barenbrug, die dritte Generation des Familienunternehmens Barenbrug, ist verstorben

Die Royal Barenbrug Group, weltweit führend in der Gras-Technologie, ist traurig über den Tod von Bert Barenbrug, der dritten Generation des Familienunternehmens Barenbrug, ehemaliger Präsident und ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrats des Unternehmens. Bert (76) starb am 6. März nach schwerer Krankheit.

Bert Barenbrug

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Bert Barenbrug wurde 1944 in Arnheim geboren. Er war das vierte Kind der Familie Barenbrug. Damals wurde Grassamen oft noch durch das Auskehren von Heuschobern „geerntet”. Berts Großvater Joseph gründete 1904 das Saatgutunternehmen Barenbrug, und sein Vater Joop baute das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg weiter aus.  

Nach dem Start seiner Karriere im Familienunternehmen war seine erste große Aufgabe die Gründung von Barenbrug Deutschland im Jahr 1968. Kurz bevor sie nach Deutschland zogen, heiratete er die Liebe seines Lebens, Dorothé. Es war eine Zeit harter Arbeit, aber auch eine Zeit des Glücks. Ihre beiden Söhne, Bastiaan und Frank, wurden in dieser Zeit geboren. 1976 bat Joop Barenbrug Bert, in die Niederlande zurückzukehren, um das wachsende Unternehmen zu leiten. Später trat Bert die Nachfolge seines Vaters als Geschäftsführer an.

Bert war der Meinung, dass Barenbrug expandieren müsse, insbesondere außerhalb Europas. Einer der Gründe dafür war das Wachstum, aber ein noch wichtigerer Antrieb war die Möglichkeit, Risiken geografisch zu streuen. Diese internationale Vision wurde Wirklichkeit. Barenbrug kaufte oder gründete Unternehmen und fasste so Fuß in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Polen, Neuseeland, Australien, Argentinien und China. Damit wurde die Barenbrug-Gruppe zu einem weltweit führenden Grassamenunternehmen.

Neben den Expansionen im kommerziellen Bereich initiierte Bert auch wichtige langfristige Investitionen in Forschung und Entwicklung. Diese haben zu dem derzeitigen starken Sortenportfolio und der Pipeline geführt. In seiner Zeit wurde auch die mittlerweile ikonische gelbe Farbe als Markenzeichen von Barenbrug gewählt. Auch heute noch stehen unsere gelben Säcke für die Qualität und das Engagement der Barenbrug-Familie für unser Produkt.

Nach 25 Jahren an der Spitze des Unternehmens trat Bert 2002 als Vorstandsvorsitzender in den Ruhestand und übernahm die Funktion eines Aufsichtsratsmitglieds. In dieser Funktion verbrachte Bert viel Zeit in Branchenverbänden wie NAK und Plantum, aber auch in der niederländischen Arbeitgeberorganisation VNO-NCW. Im Jahr 2004 feierte Barenbrug sein hundertjähriges Bestehen und erhielt ein königliches Prädikat. Bert wurde von Ihrer Majestät Königin Beatrix mit dem königlichen Orden „Officier in de Orde van Oranje Nassau” ausgezeichnet.

Berts zwei Söhne, Bastiaan und Frank Barenbrug, entschieden sich ebenfalls für eine Karriere in der Saatgutbranche. Seinem Beispiel folgend, nahmen sie Aufträge im Ausland an, um die Branche kennenzulernen. Im Jahr 2007 traten sowohl Bas als auch Frank Barenbrug in den Vorstand ein. Bert beschloss, als Mitglied des Aufsichtsrats zurückzutreten, in der festen Überzeugung, dass seine Söhne, die vierte Generation Barenbrug, mehr als fähig waren, das Unternehmen zu leiten.

Nach seiner Pensionierung widmete Bert mehr Zeit seinen Hobbys, darunter Jagen, Golfen und Segeln. Außerdem begann er zu bildhauern und reiste mit seiner Frau Dorothé um die Welt. Darüber hinaus verbrachte er gerne Zeit mit seinen vier Enkelinnen – der „fünften Generation” von Barenbrug.

Kollegen auf der ganzen Welt werden Bert als engagierten, bodenständigen, fleißigen und warmherzigen Menschen in Erinnerung behalten, der den Grundstein für den internationalen Erfolg dieses Familienunternehmens gelegt hat. Bert gab jedem Mitarbeiter das Gefühl, Teil dieser Familie zu sein.