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Man riecht es! Seine Bonsilage-Silage ist frischer

Die Verwendung eines Bonsilage-Siliermittels macht sich beim Öffnen des Silos sofort bemerkbar – man riecht es. Die Silage hat einen anderen, frischeren Geruch. Auch Nacherwärmung und Schimmelbildung treten beim Entnehmen deutlich seltener auf. Doch wie funktioniert ein Bonsilage-Siliermittel eigentlich? Das erklären wir Ihnen im folgenden Artikel.

Für jede Grasqualität das passende Siliermittel

Ein Bonsilage-Siliermittel besteht aus verschiedenen Bakterienstämmen. Für das Silieren von Grünland bietet Bonsilage drei unterschiedliche Siliermittel an. Jedes Produkt enthält eine eigene Kombination und ein spezifisches Verhältnis von Bakterienarten und -stämmen. Dadurch ist jedes Mittel für eine bestimmte Futterqualität geeignet – zum Beispiel für zuckerreiches Frühlingsgras oder eine feuchte, eiweißreiche Herbstsilage.

 

Was machen diese Bakterien?

Die Bakterien steuern die gezielte Fermentation der Silage. Wir fügen dem frischen Futter bestimmte Bakterien hinzu, um als Endprodukt eine stabile Silage zu erhalten. Dasselbe Prinzip wird auch bei der Käseherstellung angewendet: Man fügt Bakterien hinzu, um aus Milch einen stabilen, festen Käse zu machen.

Es gibt zwei Typen von Bakterien, auf denen ein Siliermittel basiert:

  1. Homofermentative Bakterien
  2. Heterofermentative Bakterien

Homofermentative Bakterien bilden während der Fermentation in der Silage Milchsäure.
Heterofermentative Bakterien produzieren neben Milchsäure auch Essigsäure und manchmal Propylenglykol.

 

Was bewirken die verschiedenen Säuren?

tabel Buchneri

Milchsäure sorgt für eine pH-Absenkung in der Silage. Diese Senkung ist notwendig, um die Aktivität schädlicher Bakterien – wie Buttersäurebakterien – zu hemmen und abzutöten.
Essigsäure wirkt als Hefen- und Schimmelhemmer. Durch eine ausreichende Bildung von Essigsäure erwärmt sich die Silage beim Entnehmen weniger schnell.
Propylenglykol wird von bestimmten Bakterien des Stammes L. buchneri gebildet. Innerhalb dieser Gruppe gibt es viele verschiedene Stämme. Die in Bonsilage Fit verwendeten Bakterien bilden den höchsten Anteil an Propylenglykol aller L. buchneri-Stämme und sorgen für ein optimales Gleichgewicht zwischen den verschiedenen notwendigen Säuren.
Die Fütterung von Silagen, die Propylenglykol enthalten, verringert das Risiko von Pansenazidose und Ketose.

 

Welches Produkt wann verwenden?

Die Produkte von Bonsilage werden in zwei Hauptkategorien unterteilt:

  1. Bonsilage für stärkehaltige Produkte (z. B. Mais)
  2. Bonsilage für eiweißreiche Produkte (z. B. Gras, Klee und Luzerne)

Für Grünlandflächen können die zweifach wirkenden Siliermittel Bonsilage Fit Gras, Bonsilage Plus oder Bonsilage Forte verwendet werden.
Bonsilage Fit Gras wird nahezu standardmäßig bei der ersten und zweiten, zuckerreichen Schnittnutzung eingesetzt. Der hohe Zuckergehalt kann dabei optimal in Propylenglykol umgewandelt werden – so werden die Zucker bestmöglich zur Konservierung des Futters genutzt.

Im weiteren Verlauf des Sommers steigt der Eiweißanteil im Futter. Dann ist Bonsilage Plus das richtige Produkt, um auch eiweißreiches Futter stabil zu silieren. Untersuchungen zeigen, dass Silagen, die mit Bonsilage Plus behandelt wurden, einen niedrigeren pH-Wert, höhere aerobe Stabilität, einen besseren Konservierungsindex und eine geringere Neigung zur Nacherwärmung aufweisen. Zudem ist Bonsilage Plus auch für den ökologischen Landbau zugelassen.

 

Was tun mit eiweißreichem Herbstgras?

Eiweißreiche Herbstprodukte wie Gras, Gras-Klee-Mischungen und Luzerne lassen sich schwerer konservieren. Dafür wird ein Siliermittel benötigt, das eine schnellstmögliche pH-Absenkung bewirkt. Speziell hierfür wurde Bonsilage Forte entwickelt – mit homofermentativen Bakterien.
Dieses Siliermittel sorgt für eine rasche pH-Senkung und wandelt Mehrfachzucker in Milchsäure um. Gleichzeitig verhindert es die Bildung von Buttersäure und Ammoniak.

Proteingehalt eines Grünlandschnitts
Zuckergehalt eines Grünlandschitts

Sehen Sie sich hier ein Anleitungsvideo über Bonsilage an: